Gestern gastierten wir am Superbowl Sonntag bei der BG Dorsten. Trotz weiterhin gut gefülltem Lazarett schafften wir es, durch Aushilfe von Lukas, neun Spieler aufzubieten um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.
Wir starteten gut in die Partie und fanden viele Lücken in Dorstens Zonen-Verteidigung. Trotz ausgeglichenen Größenverhältnissen dominierten wir offensiv wie defensiv die Reboundstatistik. Eine klare Linie vom souveränen Schiedsrichtergespann brachte uns auf den Guard Positionen schnell in Foulprobleme, diese hatte jedoch auch Dorsten. Leider bleibt unsere Freiwurfschwäche konsequent ein Schwachpunkt in dieser Saison und wir konnten wenig Kapital von der Freiwurflinie schlagen.
Etwas erfolgreicher präsentierten wir uns zumindest von der 3-Punkte-Linie wodurch wir Dorsten im zweiten Viertel zum Umstellen auf eine Mann-Mann-Defense zwangen. Mit unseren drei Centern Dennis, Alex und Max hatte Dorsten unter den Brettern zunehmend seine Probleme. Dorstens Help-Defense bestraften wir konsequent durch ein gutes Auge für den freien Mitspieler.
Mit einer soliden 16-Punkte-Führung gingen wir in die Pause.
In der Regel ist unser drittes Viertel mit das Beste. Wir haben uns in der Pause auch ein paar Dinge vorgenommen die wir fokussieren wollten und irgendwie hat nichts von alledem funktioniert. Unnötige Hektik, Unkonzentriertheiten, ungenaue Pässe, Intensitätsverlust in der Defense und eine miserable Freiwurfquote (3/13) holte Dorsten wieder zurück in die Partie. Anstatt den freien Mitspieler anzuspielen, versuchten wir es eher mit der „Kopf-durch-die-Wand-Methode“, was letztlich „nur“ zu Freiwürfen führte, die wir wie bereits erwähnt nicht sonderlich gut getroffen haben. Die komfortable Führung schmolz im dritten Abschnitt auf gerade einmal sieben Punkte.
Was allerdings bei den genannten Schwächen durchaus zu unseren Stärken zählt, ist dass wir die Ruhe bewahren und Lösungen finden. Durch verbesserte Defense kamen wir zu schnellen Ballgewinnen und einfachen Fastbreak-Punkten. In den letzten drei Minuten konnten wir unsere Freiwurfquote noch ein bisschen aufbessern und schafften es so den Vorsprung bei Spielende zumindest wieder auf +10 zu erhöhen. Nach Schlusspfiff waren sich aber alle einig, dass dieser Sieg deutlicher hätte ausfallen müssen und so ein drittes Viertel gegen einen anderen Gegner auch komplett in Hose hätte gehen können.
Kommenden Sonntag empfangen wir mit Vfl Ahaus einen direkten Konkurrenten um Platz 2. Das Hinspiel konnten wir für uns entscheiden.
Viertelergebnisse:
1. 9 – 15
2. 13 – 23
3. 19 – 10
4. 16 – 19
Es spielten:
Nils 2, Sascha 2, Lukas 9, Max 17, Kalleee 2, Walle 10, Alex 14, Markus 1, Dennis 10